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Rückblick auf den Seniorenausflug 2014

Rückblick auf den Halbtagesausflug unserer Seniorengruppe

Auch in diesem Jahr war der Halbtagsausflug wieder ein schöner, gelungener Auftakt zu unserem wöchentlichen Seniorennachmittag. An einem sonnigen Spätsommertag ging es diesmal nach Plön, rund um den See. Pünktlich um 13 Uhr startete der Bus in Ratekau bei der Kirche. Beim Stadtgraben in Plön stieg unser Busführer Herr Krüger ein. Er begleitete uns den gesamten Nachmittag. Erst einmal ging es in Richtung Schloss. Das Plöner Schloss ist 1633 erbaut als Sommersitz für Fürsten, Herzöge und Könige. Später war es preußische Kadettenanstalt, dann Internat. Heute ist das wieder in aller Pracht entstandene Schloss Heimat der gemeinnützigen Fielmann Akademie. Schnell war die erste Stunde der Busführung durch Plön und die schöne Landschaft verflogen und wir mussten uns sputen, dass wir nach Dersau kamen, wo im Café „Zur Mühle am See“ für uns die Kaffeetafel gedeckt war. Es ist ein sehr schönes Gasthaus mit Blick auf den See. Um 16 Uhr ging die Reise um den Plöner See in Richtung Bosau weiter. In der Petri Kirche hielten wir unseren Dankgottesdienst für diesen schönen Tag. Die St. Petri Kirche von 1151 ist fast baugleich mit unserer Feldsteinkirche in Ratekau, nur dass der runde Turm nicht mehr vorhanden ist und im Innern noch die Empore erhalten ist, die man bei uns schon lange entfernt hat. Auch in Bosau hängt das Triumphkreuz im Chorbogen. Es ist als Barockkreuz sehr ausgeschmückt mit Lilien, die aus dem Haupt Jesu wachsen, und Engeln, die den Gekreuzigten umschweben. An den vier Enden der Kreuzesbalken finden sich die alten Sinnbilder der vier Evangelisten. Die grünen Blätter, die aus dem Kreuzesbalken herauswachsen, weisen auf den Sieg Jesu über den Tod hin. Aus dem Balken des Todes wird so der Baum des Lebens. Die nach dem 30jährigen Krieg 1656 wieder errichtete Empore ist mit 20 Bildern aus dem Leben Jesu geschmückt. Die Kanzel von 1636 ist auf sieben Feldern mit Schnitzfiguren verziert. Auf der Kanzelbrüstung steht eine kleine Sanduhr von 1734, die die Länge der Predigt anzeigen soll. In der Apsis steht der Hauptalter, dessen dreiflügeliger Altaraufsatz das Weltgericht darstellt. Der Taufstein aus schwedischem Granit ist der älteste Gegenstand in der Kirche und schon vor dem Bau im Gebrauch gewesen. Auf dem Kirchhof etwas abseits ist ein kleiner Erdhügel, auf dem vorbeiziehende Pilger kleine, ihnen wichtige Dinge ablegen dürfen, z.B. kleine Holzkreuze oder Amulette. Ich habe sogar ein paar Turmschuhe gesehen. Auf Empfehlung unseres Stadtführers Herrn Krüger haben wir unseren Abendim-biss auf dem Plöner Bahnhofsvorplatz eingenommen. Die Umgebung war erst ungewöhnlich, aber bald doch recht gemütlich, überall gab es Sitzgelegenheiten und wir hatten einen schönen weiten Blick über den großen Plöner See. Wir konnten gar kein Ende finden und freuen uns schon auf die nächste Fahrt. Ihre Hilde Zapke